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News nach ausgewähltem Stichwort…

Buch als Vorbereitung auf den Auslandseinsatz

24.09.2010

Persönliches Resümee zum Afghanistan-Buch

Mit Bildern, Erzählungen und Randnotizen lernte ich die Bundeswehr und die Welt der Soldaten im Auslandseinsatz im Kosovo und Afghanistan kennen.
So entstand unser Buch - zuerst nur als Projekt - und rückblickend erlebe ich heute diese Auseinandersetzung mit dem Thema als eine große Bereicherung, nicht nur, weil ich meinen Partner besser verstehen kann.
Der erste persönlich erlebte Auslandseinsatz stand im Frühjahr 2010 an. Und es waren es so viele Dinge - manchmal auch nur Kleinigkeiten - auf die ich gewappnet war und wusste, dass die gefühlte Vertrautheit dabei hilft die lange Phase der Trennung und den Belastungen im Auslandseinsatz zu meistern.

Vom Countdown mit Maultaschen auf Das Parlament

Bundeswehr animiert Angehörige Ihre Erfahrungen mit dem Auslandseinsatz zu formulieren

21.07.2010

Soldatenfamilien werden gehört: Partner im Einsatz - Ernstfall für die Familie

Angehörige Soldaten
(Quelle: BW)

Nach einem berührenden Artikel in der Wochenzeitung "Die Zeit", in der die Familie eines Soldaten im Afghanistan-Einsatz portraitiert wurde, öffnet die Bundeswehr ihre Webseite für die Veröffentlichung von Erfahrungsberichten von Angehörigen ihrer Soldaten. Eine schöne Entwicklung wie ich finde und vielleicht hilft es auch dabei, das Verständnis in der Bevölkerung für die Belange der Soldatenfamilien zu sensibilisieren.

 

 

Aufruf auf der Bundeswehrseite:

"Ihr Partner oder Ihre Partnerin, der Vater oder die Mutter, der Freund oder die Freundin ist im Einsatz? Wie erleben Sie diese Zeit? Was hilft Ihnen? Was ärgert Sie? Schicken Sie uns bitte Ihre Erfahrungen. Anonymisiert möchten wir eine Auswahl Ihrer Beiträge hier veröffentlichen."

Aufgefunden über Boris Barschows Afghanistanblog - Danke Boris…

 

Weiterführende Links:

Bericht in der Zeit…

Seite bei der Bundeswehr…

und hier die Leserreaktionen…

Interviewpartner für Theaterrecherche gesucht

10.07.2010

Ein Stück zu dem Thema Belastungen des Auslandseinsatzes für Angehörige

Die Schauspieldramaturgin Annika Hartmann entwickelt für das Theater Kiel ein Theaterstück, das sich mit der Situation von Familienangehörigen von Soldaten und Soldatinnen im Auslandseinsatz beschäftigt. Dazu sucht sie Angehörige von Soldaten als Interviewpartner, um der Frage nachzugehen, wie man als Partner, Eltern und Freunde mit der Belastung umgeht, die durch einen Auslandseinsatz entstehen kann und welche Herausforderungen zu bewältigen sind:

"… Unsere Beobachtung nach ersten Gesprächen mit dem Familienbetreuungszentrum Kiel, Mitarbeitern des Bundeswehrsozialdienstes und der Evangelischen Militärseelsorge ist es, dass dieses Thema in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert ist und es wenig Verständnis in der Öffentlichkeit für die Problematik gibt.
In diesem Zusammenhang suchen wir nach Personen, die aus ihren Erfahrungen erzählen können und möchten. Also sowohl Angehörige selbst als auch Betreuer und Berater.

Ich würde mich freuen, wenn Sie unser Anliegen weiterleiten könnten und unsere Suche nach Gesprächspartner unterstützen würden.

Wir sind per mail unter tobias.graf@theater-kiel.de oder info@lunatiks.de zu erreichen.

Mit freundlichen Grüßen

Annika Hartmann
Schauspieldramaturgin

Theater Kiel
Knooper Weg 182, 24105 Kiel

0431-901-3901 (AB)

Internet: http://www.theater-kiel.de

 

Die Premiere des Stücks wird am 03. Oktober 2010 in Kiel sein.

Zum Stück:

Der Krieg ist vorbei. Die Schlacht ist geschlagen, die Mission erfüllt, der Sold ausgezahlt. Die Kämpfer sammeln sich am Hafen, sie besteigen die ankernden Schiffe. Sie kehren in die Heimat zurück, zu Frau und Kindern. Doch in den Köpfen der Soldaten und in ihren Familien ist der Krieg noch lange nicht beendet.
In seinem Stück Die Troerinnen stellt Euripides (415 v. Chr.) die Frage, welche Auswirkungen die Erfahrung des Krieges auf die Beteiligten haben. Er richtet nicht den Blick auf die Helden, auf Achill und Odysseus, sondern schildert, wie die Frauen und Angehörigen versuchen, mit dem Krieg fertig zu werden.

Spätestens seit dem Selbstmordanschlag auf einen Bus mit deutschen Soldaten in Afghanistan 2003 müssen auch Familien deutscher Soldaten wieder mit der Angst leben, dass ihre Angehörigen traumatisiert oder im Zinksarg zurückkehren. Nach der Rückkehr ist vieles nicht mehr wie zuvor. Der Krieg ist in den Familien angekommen, unsichtbar hinter Reihenhausfassaden und gepflegten Vorgärten. Ein ferner Krieg, der doch so nahe rückt.
Ausgehend vom antiken Theaterstück Die Troerinnen recherchiert das Projekt, welche Veränderungen und Verletzungen die Erfahrungen des Krieges bei deutschen Soldaten und ihren Angehörigen hinterlassen.

Quelle: lunatiks produktion

Solidarität mit Soldaten zeigen und Gelbe Schleife setzen

11.04.2010

Sag einfach mal: “Wir denken an Euch…”

Solidarität mit Soldaten
Solidarität mit Soldaten online zeigen

www.solidaritaet-mit-soldaten.de

 

Unabhängig von politischer Einstellung zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr verdienen deutsche Soldaten und ihre Angehörigen – jenseits vermeintlicher Heldenverehrung – unsere Achtung für den Dienst, den sie im Auftrag unserer Regierung und damit im Namen der Bundesrepublik Deutschland ableisten.

 

Machen Sie mit, und sagen Sie unseren Männern und Frauen in den Einsatzländern und deren Familien zuhause mit welchen Gedanken Sie bei Ihnen sind, oder…

Sag einfach mal: “Wir denken an Euch…” unter:

 

www.solidaritaet-mit-soldaten.de

 

Die Anstecker und Aufkleber zu der Seite gibt es im Randnotizen-Shop

Afghanistaneinsatz: Politisches Geschehen aus der Sicht der Angehörigen von Bundeswehrsoldaten

15.12.2009

TV-Tipp: phoenix spricht mit Soldatenmutter und Geistlichen über „Kundus-Affäre“ in Berlin

phoenix sendung

Boris Barschow bastelt mal wieder fleißig und so gibt es morgen am 16.12.09 ab 10 Uhr einen Beitrag auf phoenix mit dem Titel:

Politische Diskussion rund um die aktuelle „Kundus-Affäre“ - doch in dieser Sendung mal aus der Sicht von Angehörigen der Bundeswehrsoldaten, die dort in Afghanistan ihren Dienst tun.

 

Im Afghanistanblog heißt es:

„…morgen konstituiert sich ja nun der Untersuchungsausschuss zur „Kundus-Affäre“ in Berlin. Wir berichtenh ab 10 Uhr zwei Stunden lang über das erstre Zusammentreten der Politiker. Was dieser U-Ausschuss letztendlich bringen wird, wäre heute nur Spekulation. Für die Zukunft hoffentlich  mehr Transparenz für die Bundeswehr-Mission am Hindukusch. Wir werden morgen probieren, das politische Geschehen in Berlin durch die Brille der Angehörigen von Soldaten im Studio zu spiegeln und bewerten zu lassen. Hintergrundgespräche aus einer Perspektive, die in den Medien nicht all zu oft vorkommen. Wir wollen uns dafür Zeit nehmen und die Betroffenen reden lassen, was sie über diese politische Debatte denken und wie sie in Soldatenfamilien diskutiert wird. phoenix zeigt das ganze Bild. Als Studiogäste sind Soldateneltern und ein Militärgeistlicher, der Afghanistan und die Sorgen und Nöte der Soldaten kennt, eingeladen. Dazu zwei Dokus über die einsatzvorbereitende Ausbildung der Soldaten und die Rückkehrerproblematik „Was ist, wenn ich aus dem Einsatz zurück bin?“. Und auch ein Schaltgespräch mit dem Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe (SPD). Würde mich über Feedback zur Sendung freuen. Erleben Sie also morgen die Synergie zwischen Blog und TV…”

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