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Feldjäger (2)

Bundeswehr: Feldjäger ziehen um - der Stein geht mit

10.08.2009 von Simone Uetz

Symbol für Tradition und Kameradschaft geht nach Hannover

Feldjägerstein

 

Seit 1990 steht er auf dem Sonnenhof der Generaloberst Beck-Kaserne in Sonthofen als Wahrzeichen der Feldjäger.

 

Ob er, der Feldjägerstein - einst gefertigt aus heimischem Grüntensandstein, ca. 5 Tonnen schwer und Symbol für die Tradition und Kameradschaft der Soldaten - bei dem Umzug der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr mit nach Hannover ziehen kann, war lange fraglich, da aufgrund der Größe und Lage des Steins die Bergung des Steins schwierig ist und die Kosten für die Verlegung dementsprechend sehr hoch gewesen wären. 

 

Von den herausfordernden Fragen z.B. auch nach der Zufahrtsmöglichkeit zu dem Stein oder dem schwierigen Heben und Abtransportieren ließ sich das Stammpersonal der Lehrgruppe A der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr nicht beirren.

Mit einer großen Portion Eigeninitiative, Kreativität und festem Willen erstellten Sie - mit Hilfe eines verzweigten privaten Netzwerks einen finanzierbaren Plan - wie der Feldjägerstein - den viele Soldaten von ihren bisherigen Laufbahn- und Verwendungslehrgängen kennen - heimgeholt wird nach Hannover, an den neuen Standort der Schule in die Emmich-Cambrai-Kaserne.

 

Als Nachzügler wird er nun

 

am Samstag, 22. August 2009, ab 10 Uhr

im Sonnenhof der GOB-Kaserne, Sonthofen

 

aus der Verankerung demontiert, mit einem Autokran gehoben, auf den bereitstehenden LKW verladen und in seine neue Heimat reisen.

 

Besucher, Unterstützer und Zuschauer sind herzlich willkommen.

 

Die Initiative "Feldjägerstein" bedankt sich bei allen Helfern für ihre engagierte Mitwirkung und insbesondere bei dem Kommandeur der Schule für Feldjäger und Stabsdienst der Bundeswehr Herrn Oberst Katz.

 

 

 

 

Weitere Info finden Sie unter

 

feldjaegerstein.randnotizen.info

 

 

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Feldjäger gehen, die Burg bleibt...

04.05.2008 von Simone Uetz

Nach dem Umzug der Schule für Feldjäger und Stabsdienst wird die Generaloberst Beck-Kaserne umgebaut

Feldjäger Burg

Nach langem Ringen um die Zukunft der „Burg“ überbrachte am 18. April Staatssekretär Christian Schmidt in einer Pressekonferenz die gute Nachricht aus dem Bundesverteidigungsministerium: die Generaloberst-Beck-Kaserne bleibt weiterhin in der Hand der Bundeswehr und wird nach Abzug der Schule für Feldjäger und Stabsdienst Mitte nächsten Jahres durch die verbleibenden Einheiten aus den beiden anderen Kasernen genutzt. Neben der ABC- und Selbstschutzschule mit rund 900 Soldaten wird dabei auch die Sportschule der Bundeswehr weiterhin in Sonthofen stationiert sein. Vorher plant der Bund jedoch, rund 76 Mio Euro in die Sanierung und Anpassung des Kasernengeländes zu investieren. Durch die Aufgabe der Jäger- und Grüntenkaserne werden nach dem Umzug rund 30 ha Fläche im Ortskern frei, deren gemeinsame städtebauliche Entwicklung mit Bund, Land und Region für die Stadt sicher eine große Herausforderung aber auch eine einmalige Chance bietet. „Ein guter Tag für Sonthofen und ein guter Tag für die Bundeswehr“ – schloss Schmidt und dankte besonders der Stadt Sonthofen und dem Landkreis für die bisherige Unterstützung zum Erhalt des Standortes. Auch 1. Bürgermeister Hubert Buhl zeigte sich erleichtert, nicht zuletzt auch, weil die Bundeswehr damit große gesellschaftspolitische Verantwortung übernehme. Mit dem Dank an die Entscheider sowie Staatssekretär Schmidt und Staatssekretär Dr. Gerd Müller für die bisherige gute Zusammenarbeit und diese wichtige Weichenstellung bekräftigte er ebenfalls den Wunsch, nun gemeinsam Zukunftskonzepte anzugehen.

Nachzulesen im der Stadtzeitung „der Sonthofer“ • Ausgabe 05/2008
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