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News nach ausgewähltem Stichwort…

Mitmachen & gegen das weiterhin gekürzte Weihnachtsgeld protestieren

21.11.2010

Bundeswehrverband sagt: Prangern Sie den Wortbruch an - schreiben Sie eine Postkarte

Protest gegen Weihnachtsgeld Soldaten, Karrikatur: Chrissie Salz, www.supersalz.de
Chrissie Salz

Bundeswehrverband:

"Die erste Maßnahme zur „Steigerung der Attraktivität des Dienstes in den Streitkräften“ ist getroffen: Die Sonderzahlung, von vielen landläufig „Weihnachtsgeld“ genannt, bleibt gekürzt. Diese Aufkündigung einer sogar gesetzlich festgeschriebenen Zusage erbost die aktiven und ehemaligen Soldaten landauf, landab. Zeit, ein Zeichen zu setzen: Der Deutsche BundeswehrVerband wird Postkarten zum Herausreißen in das November-Magazin einlegen. Sie müssen nur Ihren Namen, Ihre Heimatadresse und ggf. Ihren Dienstgrad eintragen und die Karte portofrei an den Verband zurücksenden. Selbstverständlich können sich Ihre Angehörigen/Part­ner an der Aktion beteiligen. Denn auch sie sind betroffen. Wir kippen den Verantwortlichen Ihren Protest dann säckeweise vor die Füße.…"

Postkarten finden Sie im aktuellen Heft vom Bundeswehrverband.

Weitere Informationen und die Postkarte zum online ausfüllen gibts direkt auf der Seite vom Bundeswehrverband…

Statt Sonntagsreden: Mehr Familienfreundlichkeit bei der Bundeswehr gefordert

28.05.2009

Bundeswehrverband und CDU/CSU-Bundestagsfraktion sind sich einig

„Vereinbarkeit von Familie und Dienst“ war das Thema der gemeinsamen Veranstaltung des Bundeswehrverbandes und der Arbeitsgruppe Verteidigung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Einig waren sich der DBwV-Bundesvorsitzender Oberstleutnant Ulrich Kirsch und der verteidigungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Bernd Siebert und forderten familienfreundlichere Berufsbedingungen für Soldaten: „Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels kann es sich die Bundeswehr langfristig nicht leisten, dass sich hervorragend ausgebildete Frauen und Männer aus dem Soldatenberuf zurückziehen, wenn Familienpflichten zu erfüllen sind.“

Es wurde ein zu prüfender Maßnahmenkatalog erarbeitet:

  • Personalmaßnahmen sollten den Betroffenen möglichst über die nächste Ver­wendung hinaus offengelegt werden, um Planungen zu ermöglichen.
  • Die Möglichkeit von Teilzeitdienst und Telearbeit sollte durch eine offensive Informationspolitik in der Truppe kommuniziert werden.
  • Möglichkeiten der flexiblen Arbeitsplatzgestaltung sollten ausgelotet werden.
  • Familienfreundlichkeit sollte ein Teil der Ausbildung des Führungspersonals werden.
  • Die Wohnungsfürsorge sollte z.B. durch Einrichtung von so genannten Pendlerappartements verbessert werden.
  • Die seit Jahren geforderte unbefristete Wahlmöglichkeit zwischen Gewährung von Umzugskostenvergütung und Trennungsgeld sollte umgesetzt werden.

 

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