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News nach ausgewähltem Stichwort…

TraumAlos e.V. - Initiative von Menschen für Menschen

17.12.2009

Neu gegründeter Verein will Traumatisierten helfen und bei der Suche nach Hilfe unterstützen

Traumalos Initiative

Ein weiteres Bindeglied reiht sich in das Netzwerk zur Unterstützung für von Trauma belasteten Menschen ein.

Der neu gegründete Verein TraumAlos e.V. will als Bindeglied zur Vermittlung zwischen Opfern, deren Angehörigen und qualifiziertem Fach- bzw. Hilfspersonal fungieren und damit die vollständige und erfolgreiche Reintegration von Betroffenen in den normalen menschlichen Alltag unterstützen:

 

"Der Verein TraumAlos wurde am 7. Juni 2009 in Gedenken an das Busattentat Kabul des Jahres 2003 gegründet.
 Ziel des Vereins ist es, all den Menschen zu helfen, die aufgrund von Traumatisierungen in ihrer Seele verletzt wurden und es bis heute sind.
 Dies kann unter anderem durch schwere Unfälle, Gewalt in der Partnerschaft, humanitäre Hilfseinsätze, Einsätze im Rettungsdienst und Kriegserlebnisse bei besonderen Auslandseinsätzen der Bundeswehr hervorgerufen werden.
Ein Mensch, der traumatisiert ist und Schlimmes erlebt hat, leidet oftmals nicht alleine.
 Familie, Freunde, Kollegen und Bekannte leiden mit.


Es tut weh, dem eigenen Vater, der Mutter, dem Bruder, der Schwester, seinem Partner nicht helfen zu können. 
Zusehen zu müssen, wie der Mensch, den wir lieben, leidet.
 Ihn nicht wiederzuerkennen.
 Das von ihm Erlebte nicht zu verstehen. ..."


Auf der Webseite von TraumAlos e.V. stellt der Verein vor, wie sie mit ehrenamtlichen Helfern den Betroffenen unterstützen wollen.

 

Weitere Adressen finden Linkliste für Ansprechpartner und Hilfseinrichtungen und bei den FAQ's finden Sie weitere Übersichten von weiteren Ansprechpartnern und Hilfseinrichtungen.

PTBS - Themenchat 16.09.09

29.08.2009

Hilfe für Soldaten und Angehörige

Angriff auf die Seele

Bei "Angriff auf die Seele" gibts demnächst wieder einen PTBS Themenchat.

Termin: 16. September 2009
mit Betroffenen, Experten der Bundeswehr und anderen Interessierten Nutzern

Weitere Infos gibts wohl erst in Kürze.... dann auf:

Angriff auf die Seele

Bundeswehr - PTBS Hotline: 0800-588 7957

30.06.2009

Anonyme Hilfe für Soldaten mit Belastungen aus dem Auslandseinsatz

Sprunghaft steigt die Zahl der Bundeswehrsoldaten, die nach einem Auslandseinsatz unter psychischen Störungen leiden. Robbe und der Bundeswehrverband gehen von einer wesentlich höheren Dunkelziffer der Betroffenen aus, da Psychische Erkrankungen zu häufig mit "einem Tabu belegt" seien und viele dich schämten, offen darüber zu sprechen.

 

Seit März können Soldaten und ihre Angehörigen Hilfe auch über eine anonyme 24-Stunden-Beratungs-Hotline der Bundeswehr bekommen: 0800-588 7957.

 

Psychiater des Bundeswehrkrankenhauses in Berlin beantworten die Anrufe.

Der leitende Psychiater, Peter Zimmermann sagt: "Man darf die Hotline aber nicht mit einem Therapieangebot verwechseln." Bei den Telefonaten werden Ansprechpartner vermittelt und in der eventuell anschließenden Therapie versucht, Konflikte zu lösen und sich "an die Erinnerungen heranzuwagen".

 

Weitere Links:

www.ptbs-hilfe.de

www.angriff-auf-die-seele.de

Soldaten - Posttraumatische Belastungsstörungen auf den Grund gegangen

08.05.2009

Diagnose mittels Gehirn-Scan • Betroffene reagieren auch bei harmlosen Ereignissen extrem

Betroffene reagieren auch bei harmlosen Ereignissen extrem

Durham (pte/03.04.2009/10:10) - Wissenschaftler der Duke University sind der Diagnose der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) mittels eines Gehirn-Scanners einen Schritt näher gekommen. Das Team um Rajendra Morey geht davon aus, dass die Gehirnaktivität von PTSD-Patienten Unterschiede aufweist. Mehr als 40 Soldaten, die im Irak oder in Afghanistan im Einsatz waren wurden getestet. Bei rund der Hälfte war PTSD diagnostiziert worden. Die Ergebnisse der Studie werden auf einer Tagung der World Psychiatric Association in Florenz der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Gehirne der Soldaten wurden mit einem MRI-Scanner untersucht, während sie Gedächtnistests absolvierten. Den 42 Soldatinnen und Soldaten wurden Fotografien mit drei ähnlichen Gesichtern gezeigt. Anschließend sahen sie Bilder einer Kampfszene, einer friedlichen Szene, wie zum Beispiel einen Mann der Posaune spielt, oder ein digital verfremdetes Bild. Abschließend kam wieder ein Gesicht und es wurde gefragt, ob sie es gerade gesehen hätten. Bei der Beobachtung des Gehirnbereichs, der mit der Aufmerksamkeit in Zusammenhang gebracht wird, bemerkten die Forscher, dass nicht an PTSD leidenden Teilnehmer durch die Bilder der Kampfszenen weit mehr abgelenkt waren.

Die PTSD-Patienten wurden dagegen sowohl durch die Kampfszenen als auch durch die anderen Bilder abgelenkt. Sie schnitten in den folgenden Gedächtnistests auch schlechter ab. Morey betonte, dass diese Sensibilität für neurale Informationen mit dem PTSD-Symptom der extremen Wachsamkeit in Einklang steht. Ablenkungen entstehen dabei nicht nur durch bedrohliche Situationen, die an das Trauma erinnern, sondern auch durch harmlose Ereignisse. Auf der Gehirnebene seien diese Reaktionen bisher noch nicht sichtbar gemacht worden. Werden die aktuellen Forschungsergebnisse bestätigt, könnte dieses Muster bei der Diagnose hilfreich sein. Simon Wessely, Direktor des King's Centre for Military Health Research, argumentierte, dass es eigentlich nicht schwer sei, PTSD zu diagnostizieren. Die wirkliche Herausforderung sei, die Menschen dazu zu bringen Hilfe anzunehmen, berichtet BBC. (Ende)

veröffentlicht bei pressetext

Angriff auf die Seele

04.09.2008

Onlinehilfe für Soldaten zum Thema Posttraumatische Belastungsstörungen

Angriff auf die Seele

Hilfe und Information zum Thema "Postraumatische Belastungsstörung" finden Soldaten und Angehörige auf dieser neuen Webseite Angriff auf die Seele.

Die Initiative Angriff auf die Seele wird unterstützt durch den Oberfeldarzt Dr. Peter Zimmermann vom Bundeswehrkrankenhaus in Berlin, der beratend zur Seite steht.

Außerdem gibts einen Onlinetest zu PTBS und viele weitere interessante Informationen und News rund um PTBS und Hilfsangebote.

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