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News nach ausgewähltem Stichwort…

"Der Andere Advent" - Ein anderer Blick auf Soldaten in Afghanistan

05.10.2010

Auslandseinsatz der Bundeswehr - "Wege zum Anderen" im Adventskalender von Andere Zeiten e.V.

Der andere Advent
Adventskalender

Er ist etwas ganz besonderes, besinnlich, einladend, ungewöhnlich.... irgendwie anders... und begeistert inzwischen fast 1,5 Mio Menschen.
Die Rede ist vom Kalender "Der Andere Advent", herausgegeben vom ökumenischen Verein "Andere Zeiten", der diesen besonderen Adventskalender seit 1995 jährlich veröffentlicht.
Jeden Tag zwölf Minuten zum innehalten und nachdenken mit Bildern und Texten von Bertolt Brecht, Rosa Luxemburg, Rainer Maria Rilke, Hildegard von Bingen, Peter Härtling und vielen anderen. Zwischen drin der handschriftliche Text aus dem Buch Randnotizen (der von dem hauchdünnen Zwischenblatt). Ungewöhnlich auch hier die Text-Bildkombination. Mit dem Untertitel der Woche "Wege zum Anderen" thematisiert der Kalender unsere Soldaten in Afghanistan. Doch der Text-Bild-Zusammenhang der Seite erschließt sich dem Betrachter erst nach genauerem Lesen der Bildunterschrift und so vermag sich das kontroverse Thema leise und auf unspektakuläre Weise - pur und essentiell - in die Besinnlichkeiten der Adventszeit einzufügen. Zu finden auf der Seite des 9. Dezember.

Wir danken dem Team vom anderen Advent, dass sie auf diese Weise viele Gedenkminuten für unsere Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan in die Welt hinaustragen und wir ein kleines Stück dazu beitragen durften.

Information zum Kalender:
Auf 41 Seiten begleitet der Kalender den Betrachter durch seinen eigenen Advent bis zum 6. Januar und inspiriert mit ungewöhnlichen Bildern und Texten immer wieder aufs neue in sich zu gehen und über die wirklich wichtigen Dinge im Leben nachzudenken.

Bestellen kann man den Kalender für 7,50 € zzgl. Porto alljährlich unter der Webseite von Andere Zeiten e.V.
Der andere Advent
   

Solidarität mit unseren Soldaten zum Anstecken - Buttons und Pins

06.06.2010

Jetzt online bestellbar

Vortrag: Afghanistan - 30 Jahre Krieg

06.06.2010

Regionaler Veranstaltungshinweis - Allgäu:

Vortrag Afghanistan Göser
Dr. Göser

Themen:

Rückblick & Ausblick, Revolution & Russen, Mujaheddin & Jehad, Flüchtlingsnot & Hilfe, Najibullah & Warlords, (SU > GUS & neue Hoffnung), Taliban, 9/11 & Al-Qaida, USA, UN & Karsaizeit, Nachbarn & Tribal Areas, ISAF, OEF, PRT & Wir: Krieg? > Aufbau & Chancen!

Vortrag & Gespräch von und mit Landeskenner, Dr. Lorenz L. Göser

 

Mo 28.Juni 20 Uhr, Schlagentweith-Haus, Bergtorstraße 6, Isny

Über Dr. Lorenz Göser:
Als einstmaliger Kriegsdienstverweigerer ging er in den Siebziger Jahren als Entwicklungshelfer für die Hilfsorganisation "Help" nach Afghanistan und realisierte in Zusammenarbeit mit afghanischen Dorfbewohnern viele Projekte, wie z.B. Straßen, Kanalsysteme etc.

Seit dieser Zeit pflegt er enge Kontakte nach Afghanisten und zu dem ehemaligen Oberstarzt der Bundeswehr Dr. med. Reinhard Erös, den Initiator der privaten Hilfsorganisation Kinderhilfe Afghanistan, die Schulen in Afghanistan baut.

Afghanistaneinsatz: Politisches Geschehen aus der Sicht der Angehörigen von Bundeswehrsoldaten

15.12.2009

TV-Tipp: phoenix spricht mit Soldatenmutter und Geistlichen über „Kundus-Affäre“ in Berlin

phoenix sendung

Boris Barschow bastelt mal wieder fleißig und so gibt es morgen am 16.12.09 ab 10 Uhr einen Beitrag auf phoenix mit dem Titel:

Politische Diskussion rund um die aktuelle „Kundus-Affäre“ - doch in dieser Sendung mal aus der Sicht von Angehörigen der Bundeswehrsoldaten, die dort in Afghanistan ihren Dienst tun.

 

Im Afghanistanblog heißt es:

„…morgen konstituiert sich ja nun der Untersuchungsausschuss zur „Kundus-Affäre“ in Berlin. Wir berichtenh ab 10 Uhr zwei Stunden lang über das erstre Zusammentreten der Politiker. Was dieser U-Ausschuss letztendlich bringen wird, wäre heute nur Spekulation. Für die Zukunft hoffentlich  mehr Transparenz für die Bundeswehr-Mission am Hindukusch. Wir werden morgen probieren, das politische Geschehen in Berlin durch die Brille der Angehörigen von Soldaten im Studio zu spiegeln und bewerten zu lassen. Hintergrundgespräche aus einer Perspektive, die in den Medien nicht all zu oft vorkommen. Wir wollen uns dafür Zeit nehmen und die Betroffenen reden lassen, was sie über diese politische Debatte denken und wie sie in Soldatenfamilien diskutiert wird. phoenix zeigt das ganze Bild. Als Studiogäste sind Soldateneltern und ein Militärgeistlicher, der Afghanistan und die Sorgen und Nöte der Soldaten kennt, eingeladen. Dazu zwei Dokus über die einsatzvorbereitende Ausbildung der Soldaten und die Rückkehrerproblematik „Was ist, wenn ich aus dem Einsatz zurück bin?“. Und auch ein Schaltgespräch mit dem Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Reinhold Robbe (SPD). Würde mich über Feedback zur Sendung freuen. Erleben Sie also morgen die Synergie zwischen Blog und TV…”

Was wir unseren Soldaten schuldig sind?

02.12.2009

Artikel in Welt-Online: Eine Demokratie hat die Menschen zu achten, die sie in ihren Krieg schickt

Gesellschaft Soldaten

Ich bin mir nicht so sicher, ob es Angehörige und auch die Soldatinnen und Soldaten so begrüssen würden, wenn jeder verunglückte oder gefallene Soldat mit Namen und Bild auf den Titelseiten der Weltpresse erscheinen würde.
Dennoch zeugt Michael Kleebergs Beitrag in Welt-online einmal wieder davon, dass sich der O-Ton in der Presse nach und nach wandelt und vielleicht so immer mehr den Mensch hinter dem Soldaten in das Bewußtsein der Bevölkerung rückt.

Er schreibt davon, dass sich durch die Ereignisse bei Kundus, die jetzt zur Entlassung des ehemaligen Verteidigungsministers geführt haben, bei ihm ganz andere Fragen hervor gerufen haben, als die momentan öffentlich diskutierten, und dass er er in erster Linie an die deutschen Soldaten in Afghanistan denken muß.
Mit seiner Forderung, "dass diese Soldaten nicht der verlegen verleugnete gesellschaftliche Ausschuss bleiben, der sie momentan sind", spricht er sicher wie mir, auch vielen Soldatinnen, Soldaten und deren Familien, Freunden und Bekannten aus dem Herzen.  Lächelnd

Simone Uetz


Zum Beitrag auf Welt-online....

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